Sind Sie drogenabhängig
und möchten den Weg aus der Sucht finden?

OPIOSTOP GEGEN DROGENABHÄNGIGKEIT

Der Weg in die Drogenabhängigkeit kann kurz sein - der Ausstieg aus der Sucht dann umso schwerer. Wir von OPIOSTOP kennen die Hürden, die Drogenabhängige auf ihrem Weg in ein Leben ohne Rauschmittel überwinden müssen und möchten helfen.  

 

Was bedeutet es drogenabhängig zu sein?

Drogenabhängigkeit bezeichnet das pathologische, unkontrollierbare Verlangen nach Rauschmitteln: Betroffene verlieren die Kontrolle über den Konsum von bestimmten Genuss- und Rauschmitteln und scheinen nicht mehr ohne sie leben zu können.

 

Drogen gibt es viele. Auch die Nikotinabhängigkeit gehört zur Drogenabhängigkeit. Als besonders gravierend gilt aber insbesondere die Abhängigkeit von Heroin oder anderen Opioiden, da sie einen viel stärkeren Einfluss auf physische und psychische Gesundheit haben - sie führen zu einer besonders starken Abhängigkeit. 

Für die meisten Betroffenen ist Heroin die Einstiegsdroge. Diese illegale Droge kann dann aber häufig im Verlauf der Abhängigkeit durch ein legales Opioid, etwa durch Schmerzmittel wie Fentanyl, ersetzt werden; es entsteht eine Schmerzmittelabhängigkeit. 

Ursachen

Die Ursachen für den Einstieg in den Drogenkonsum sind vielfältig: Häufig spielt Neugier eine Rolle oder der Wunsch, dazuzugehören. Oft ist auch das Umfeld von Bedeutung: Wenn Freunde von positiven Erfahrungen mit Rauschmitteln berichten, ist die Hemmschwelle für einen Einstieg geringer. 

Der Drogenkonsum kann auch eine Flucht vor Alltagsproblemen oder eine Reaktion auf persönliche Schicksalsschläge sein: quälende Probleme oder erlebte Defizite werden unter der Droge viel erträglicher. Der Konsum bedeutet für Betroffene Entspannung, Angstlösung und Ruhe vor Konflikten. Ähnlich können Drogen auch positive Gefühlszustände herbeiführen, wie Euphorisierung, Stimulation und Intensivierung von Glücksgefühlen. 

Die Entwicklung vom einmaligen oder gelegentlichen Drogenkonsum hin zur Drogensucht ist ein sehr individueller Prozess. Er kann schnell, langsam, intensiv oder schleichend passieren. Zu Beginn haben die Betroffenen oftmals das Gefühl, alles kontrollieren zu können, bis  sie merken, dass sie in der Droge gefangen sind. 

Symptome

Folgende Anzeichen sind für eine Drogenabhängigkeit typisch: 

  • Drogensucht, bzw. unwiderstehliches Verlangen des Konsums (sogenanntes “craving”). 

  • Schwierigkeiten der Selbstkontrolle: Betroffene können nicht mehr frei über Menge und Zeitpunkt des Konsums entscheiden. 

  • Körperliche Entzugssymptome, wenn die Droge nicht eingenommen wird z.B. erweitere Pupillen, Übelkeit, Krämpfe oder Herzrasen. 

  • Psychische Entzugssymptome, wenn die Droge nicht eingenommen wird, z.B. Angstzustände, Schlafstörungen und Depression. 

  • Toleranzbildung: Um den gleichen Effekt zu erzielen, muss die konsumierte Menge über Zeit erhöht werden. 

  • Akzeptanz negativer Folgen: trotz negativen Randerscheinungen (z. B. Arbeitsplatzverlust, soziale Probleme, …) wird die Droge weiter genommen

  • Persönlichkeits- und Verhaltensveränderung: Zugunsten des Konsums werden Interessen und Pflichten vernachlässigt.

Werden Opiate wie Heroin längerfristig eingenommen, kann es auch zu körperlichen Verfall mit fatalen Organschäden wie Lungen- und Lebererkrankungen kommen. Da Opiate meistens gespritzt werden, besteht zudem die Gefahr der Infektion durch Viren oder Vergiftungen. Nicht selten gehören zu den Langzeitfolgen der Sucht auch sozialer Absturz und Probleme mit der Justiz wegen Beschaffungskriminalität. Ein frühzeitiger Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit ist deswegen essenziell. 

Hilfe bei Drogenabhängigkeit 

Viele Drogenpatienten haben auch nach langer Abhängigkeit den anhaltenden Wunsch nach Abstinenz. Der Weg aus der Drogenabhängigkeit führt klassischerweise via Langzeitentwöhnung, bei der Entzugssymptome mit Medikament behandelt werden. Leider sind solche Entzugstherapien häufig langwierig und schmerzhaft, aber nicht besonders erfolgversprechend. Ein gelungener Drogenentzug heilt die Opiatabhängigkeit nicht unmittelbar, sondern das Verlangen nach Opiaten bleibt meistens bestehen.

OPIOSTOP: Start in ein drogenfreies Leben

Hier hilft OPIOSTOP: Bei der OPIOSTOP-Behandlung handelt es sich um eine stark verkürzte, auf den Patienten individuell angepasste Entzugs-Behandlung. Unter Vollnarkose werden Opioidrezeptoren im Gehirn blockiert und damit das sonst typische «Craving», das unstillbare Verlangen nach dem Opioid, fast vollständig verhindert. 

Das OPIOSTOP-Verfahren ist hervorragend zur Behandlung von Opiatabhängigkeit geeignet, die aufgrund von Drogensucht entstanden ist. Allerdings handelt es sich nicht bei  jeder Drogenabhängigkeit um eine Opiatabhängigkeit. Nicht zu den Opiaten gehören Kokain, Amphetamine (Crystal Meth), Cannabis, Alkohol, Benzodiazepine, Ecstasy (MDMA) oder andere halluzinogene Partydrogen. Die OPIOSTOP-Behandlung ist für den Entzug von einer dieser Drogen leider ungeeignet. 

Eignet sich die Behandlung für Sie? 

Sowohl Betroffene als auch Angehörige dürfen jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen, um sich unverbindlich über das Verfahren zu informieren. Gerne beantworten wir Ihre Fragen. 

Interessieren Sie sich bereits konkret für den Opiatentzug unter Narkose? Um festzustellen, ob Sie sich für die OPIOSTOP-Behandlung eignen, können Sie unseren ärztlichen Fragebogen ausfüllen und einsenden, damit wir Ihre Situation realistisch einschätzen können.