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Wie haben Patientinnen
und Patienten
den Entzug erlebt?

«Heute, gut einen Monat nach dem Entzug, geht es mir sehr gut. Ich kann durchschlafen ohne wach zu werden. Die innere Unruhe ist fast komplett weg und ich spüre meinen Körper viel besser als zuvor. Mein Alltag ist gut strukturiert. Das größte Geschenk für mich ist aber, dass ich keinen Suchtdruck und kein Gedankenkreisen rund um Opiate mehr habe. Wenn ich ans Tabletten schlucken denke, dann habe ich ein richtiges Ekelgefühl. Wenn ich daran denke, wie es mir vor fünf Wochen ging, dann sind das Welten. Für meine Freunde und Familie und vor allem für mich selber ist es wie ein Wunder, dass der alte Markus wieder zurück ist. Ich fühle mich wie neu geboren. All die Dinge, die während meiner Morphium-Zeit weg waren, sind wieder da oder kommen langsam zurück. Ich lerne wieder mit der Umwelt, Gefühlen und Schmerzreizen umzugehen. Obwohl ich zu Beginn des Entzugs sehr verzweifelt und ängstlich war, habe ich es geschafft und es hat sich gelohnt. Ich bin dankbar und stolz, dass ich es geschafft habe, von meinem alten in ein neues Leben zu gehen.»

Markus*

«Zwei Wochen nach dem Entzug geht es mir gut. Ich bin zwar noch schwach, aber es geht von Tag zu Tag aufwärts. Ich habe gestern meinen Rasen gemäht und nach einer Pause auch noch den Pflanzen und Blumen Wasser gegeben. Danach musste ich mich erholen. Ich muss es langsam angehen. Aber ich rieche schon viel intensiver und fühle mich wie neu geboren. Ich möchte mich beim ganzen Team von Dr. med. P. Manndorff von Herzen bedanken»

Susanne*

«Ich habe aus Schmerzgründen während Jahren Morphiumtabletten verschrieben bekommen. Mit der Zeit hat mich das Morphin sehr verändert und ich wurde abhängig. Ich entschied mich für den Entzug unter Narkose am Spital Interlaken. Seither bin ich vollkommen frei von Morphin und sehr glücklich darüber. Seit der Behandlung habe ich kein Verlangen mehr nach Morphin. Ich habe andere Wege gefunden, um mit Schmerzen umzugehen und helfe mir bei Bedarf mit leichten Schmerzmitteln, Physiotherapie und Sport (soweit das für mich möglich ist). Ich würde die Behandlung jederzeit weiterempfehlen. Ich wurde vom Team sehr professionell und gut beraten, bevor ich die Entscheidung getroffen habe. Während der Behandlung wurde ich sehr gut umsorgt. Auch in den Tagen, Wochen und Monaten danach und konnte mich jederzeit an das Team wenden.»

Ulrich*

«Die Behandlung selber war wegen meines sehr hohen Codeinkonsum heftiger als erwartet. Die erste Nacht hatte ich mit starken Schmerzen und Unruhe zu kämpfen. Die Schmerzen waren aber bereits am darauffolgenden Tag verschwunden, ebenso die Unruhe. Ich fühlte mich sehr schwach aber zufrieden. Die Schwäche hielt noch einige Tage an, der Durchfall auch. Ich hatte grosse Bedenken, dass die psychischen Probleme aufflammen würden, da ich unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leide oder litt. Ich fühlte mich aber rasch sehr ausgeglichen und hatte diesbezüglich keine Krise. Die Belastungsstörung ist zwar noch da aber ich konnte sehr grosse Schritte vorwärts gehen, weil ich nun auch einen klaren Kopf habe, um diese differenziert zu verarbeiten. Entzugserscheinungen oder Suchtdruck hatte ich nie mehr. Wie es sein wird ohne Naltrexin kann ich allerdings noch nicht sagen. Die Behandlung im Spital Interlaken empfand ich angenehm. Die Gespräche mit dem Team fand ich sehr hilfreich. Mein Mann und ich fühlten uns gut informiert und begleitet. Dieser Entzug war wohl meine einzige Chance und ich habe sie genutzt und es hat funktioniert. »

Franziska*

«Ende August 2013 habe ich im Spital Interlaken einen Entzug unter Narkose machen dürfen aufgrund meiner Buprenorphin-Abhängigkeit. Seit diesem Tag lebe ich abstinent von allen bewusstseinsverändernden Substanzen. Ich habe mein Leben und meine sozialen Strukturen wieder aufgebaut und bin wieder ein produktives Mitglied unserer Gesellschaft. Ich arbeite heute als Betreuer im Behindertenbereich in einer 80 % Festanstellung. Es funktioniert aber nicht einfach so. Es braucht den Wunsch und Willen, drogenfrei zu leben. Die Behandlung in Interlaken hat mir dabei unglaublich viel geholfen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!»

Stéphane*

«Wenn man den Willen und die Motivation hat, schafft man den Ausstieg aus der Drogenwelt mit diesem Entzugsverfahren. Ich war zuvor jahrelang im Heroinprogramm mit Diaphin. Meine Motivation waren mein Sohn, meine Mutter und der Wunsch nach einem weiteren Kind. Mein Problem war die Angst vor dem Entzug, da ich bei vorherigen Entzügen immer massiv erbrechen musste. Nach der Behandlung am Spital Interlaken ging es mir zwar insgesamt nicht sonderlich gut, doch hatte ich keine Entzugserscheinungen und vor allem kein Erbrechen. Hingegen konnte ich kaum schlafen und hatte Heiss- und Kaltgefühle. Beides verschwand aber mit der Zeit und zwar ohne neue Medikamente. Ausser natürlich dem Naltrexin, das ich im Nachgang des Entzugs einnehmen musste»

Sarah*

«Wir haben einige Wochen gewartet, um Ihnen zu schreiben. Zunächst möchten wir mit einem Dankeschön beginnen! Uns fehlen die Worte, um das riesige Glück zu beschreiben, das wir gegenwärtig empfinden. Und die grosse Dankbarkeit, die wir Ihnen und dem OPIOSTOP-Team entgegenbringen. Wir möchten Ihnen von ganzem Herzen DANKE sagen! Reto geht es fast zwei Monate nach seinem Entzug unter Narkose im Spital in Interlaken gut. Hier und dort fällt es ihm noch etwas schwer, aber im Allgemeinen ist er sehr glücklich. Er hat sieben Kilogramm zugenommen und begonnen, Frühstück, Mittag- und Abendessen wie ein normaler Mensch zu essen. Er arbeitet ein paar Tage in der Woche und geniesst den Sommer. Es fällt ihm immer noch schwer, normal zu schlafen, aber die sechs bis sieben Stunden jede Nacht geben ihm die nötige Energie, um durch den Tag zu kommen. Wir danken dem OPIOSTOP-Team von ganzem Herzen. »

Die Familie von Reto*

«In der Vorbereitung wird man zuerst Mal gesundheitlich geprüft und bereit gemacht für die Behandlung. 
Das OPIOSTOP Team ist sehr freundlich und gibt einem ein gutes Gefühl. Für mich war es aufregend und
angenehm zur gleichen Zeit. Zu wissen, dass ich nach dem Aufwachen ein anderes Leben starten darf, gab mir ein gutes Gefühl. 

Nach dem Aufwachen ist es sehr anstrengend. Man braucht dann ein gewisses Durchhaltevermögen und eine positive Einstellung. Mir half es zu wissen, dass ich mich nach jeder verstrichene Sekunde besser fühlen würde. Und das war auch so. Dr. Patricia Manndorff und das OPIOSTOP-Team waren während meinem gesamten Aufenthalt im Spital Interlaken sehr freundlich und kümmerten sich toll um mich. Ausserdem war das Essen überraschend gut. 

Dem Spitalaufenthalt folgte ein Hotelaufenthalt Interlaken. Dr. Patricia Manndorff hat mich dort einige Male besucht und sich ideal um mich gekümmert. Nach der vollendeten Therapie hatte ich ein Supergefühl. Und ich hatte keinen Bedarf mehr nach Tramadol. 

Für mich ist OPIOSTOP die einzige Therapie, die für mein Suchtproblem wirklich funktioniert hat. Und zwar ohne dass ich leiden mussten. Ich würde den Entzug mit OPIOSTOP wieder machen. Ich rate jedem mit einem Opium-Suchtproblem, einen Entzug mit OPIOSTOP zu machen. OPIOSTOP gibt einem Hoffnung und enttäuscht nicht, es funktioniert!»
 

Hans-Ulrich*

* die Testimonials stammen von echten Patientinnen und Patienten, die einen Opiatentzug unter Narkose am Spital Interlaken unter der Leitung von Dr. med. Patricia Manndorff absolviert haben. Die Namen wurden anonymisiert.